Verbund

museum4punkt0 vernetzt Kultureinrichtungen deutschlandweit auf dem Weg in die Digitalität. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) leitet das Verbundprojekt zur digitalen Vermittlung. Das zentrale Steuerungsteam (Team Z) verwaltet den Verbund und koordiniert den Wissenstransfer. Team Z teilt die Verbundexpertise in öffentlichen Veranstaltungen, im museum4punkt0-Blog und den Sozialen Medien und stellt sämtliche Projektergebnisse bereit.

Deutschlandweite Vernetzung: Partnerinstitution im Verbund museum4punkt0, Grafik: Stiftung Preußischer Kulturbesitz / museum4punkt0 / Julia Rhein, CC BY 4.0

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien fördert museum4punkt0 aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Das Verbundprojekt war zunächst auf drei Jahre angelegt und wurde bis Ende 2021 verlängert. 2021 wurden weitere Partnerinstitutionen in die Förderung aufgenommen. Die bisherigen Verbundpartner arbeiten in neuen und neu ausgerichteten Teilprojekten.

Unsere Ziele

museum4punkt0 heißt voneinander lernen: Teams aus Kultureinrichtungen unterschiedlichster Größe und Ausrichtung arbeiten miteinander. In unseren Projekten denken wir analog und digital zusammen. Digitale Bausteine ergänzen das Museumserlebnis als Ganzes: vor, während und nach dem Besuch, im analogen Raum und im digitalen. Wir geben Wissen weiter: Wir wollen möglichst viele Museen darin unterstützen, ressourcenschonend zu ihren Institutionen passende digitale Vermittlungsangebote zu entwickeln und umzusetzen.

Was wir tun

Im Verbund museum4punkt0 arbeiten Teams unterschiedlichster Institutionen in 18 Teilprojekten. Die Bandbreite der Projekte reicht von der Entwicklung verschiedener Virtual- und Augmented Reality-Anwendungen, Gaming-Apps und Multimedia-Guides über partizipative Plattformen bis hin zu umfangreicher Nutzer*innen-Forschung. Das Steuerungsteam Z begleitet die einzelnen Projekte, organisiert den institutionenübergreifenden Austausch, kommuniziert die Verbundarbeit nach außen, lädt zu öffentlichen Veranstaltungen ein und stellt die Projektergebnisse des Verbunds bereit.

Analog und digital zusammendenken

museum4punkt0 entwickelt Tools, die Inhalte vermitteln und sich als digitale Bausteine ins Kulturerlebnis fügen. Dabei gilt: Inhalt vor Technik.

Digitale Technologien ersetzen den physischen Museumsbesuch nicht. Ebenso wenig meint digitale Vermittlung die Übersetzung analoger Konzepte ins Digitale. Vielmehr muss Analoges und Digitales zusammengedacht werden. Digitale Technologien sind Werkzeuge der Vermittlungsarbeit, neben vielen anderen. Vermittlung beginnt beim Inhalt – dafür setzt sich museum4punkt0 ein. Das Verbundprojekt öffnet einen Testraum, in dem prototypisch Anwendungen entwickelt, in der Praxis getestet und evaluiert werden.

Voneinander lernen

museum4punkt0 bringt Teams unterschiedlichster Insti­tutionen in Austausch, bündelt Expertise und unterstützt den Wissenstransfer.

Team Z lädt regelmäßig alle Teams zum verbundweiten Austausch ein. Projektverantwortliche und Mitarbeitende präsentieren Arbeitsstände, formulieren Ziele, berichten von Herausforderungen und organisieren sich in Arbeitsgruppen zu Querschnittsthemen. Erfahrungsaustausch, Zusammenarbeit und gegenseitige Inspiration sehen die Projektbeteiligten als große Chance: museum4punkt0 zeigt einen Weg auf, wie Synergien im Interesse aller genutzt werden können. Mit dem Ziel, möglichst viele Institutionen teilhaben zu lassen, konzipiert Team Z bedarfsorientiert öffentliche Veranstaltungen, die sich gerade auch an kleinere Häuser und Kolleg*innen mit weniger Digital-Erfahrungen richten.

Teilen und weitergeben

museum4punkt0 schafft Synergien: Projektergebnisse, Erkenntnisse und Erfahrungen werden für alle aufbereitet und bereitgestellt.

Wie können wir andere Museen darin unterstützen, digitale Technologien passgerecht einzusetzen und neue Vermittlungskonzepte umzusetzen? Team Z sucht nach immer wieder neuen Antworten auf diese Frage und folgt damit dem Ziel des Verbundprojektes: Stärkung der Digitalität in der Breite der deutschen Museumslandschaft.

Partnerinstitutionen und ihre Teilprojekte